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Mit den Gemeinden Mickhausen, Walkertshofen, Mittelneufnach, Scherstetten und Langenneufnach.
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Langenneufnach Die Gemeinde Langenneufnach im Regierungsbezirk Schwaben gehörte den Grafen Fugger-Mickhausen. Seit der Rheinbundakte 1806*) gehört der Ort zu Bayern. Diese Linie der Fugger unterwarf sich
1806 freiwillig. *) 1806 wurden durch die "Rheinbundakte", die das Bündnis der süddeutschen Staaten mit Napoleon festschrieb, die adeligen Fürstentümer sowie die ritterschaftlichen Besitzungen, die bisher reichsunmittelbar waren, mediatisiert. Sie wurden also den jeweiligen Landesfürsten unterstellt (mittelbar gemacht). Die Reichsstadt Nürnberg fiel ebenfalls an Bayern.
(less...) Mickhausen Die Gemeinde Mickhausen im Regierungsbezirk Schwaben war vor 1800 Pflegamt und gehörte den Grafen Fugger-Mickhausen. Seit der Rheinbundakte 1806*) gehört der Ort zu Bayern. Diese Linie der
Fugger unterwarf sich 1806 freiwillig. *) 1806 wurden durch die "Rheinbundakte", die das Bündnis der süddeutschen Staaten mit Napoleon festschrieb, die adeligen Fürstentümer sowie die ritterschaftlichen Besitzungen, die bisher reichsunmittelbar waren, mediatisiert. Sie wurden also den jeweiligen Landesfürsten unterstellt (mittelbar gemacht). Die Reichsstadt Nürnberg fiel ebenfalls an Bayern.
(less...) Mittelneufnach Die Gemeinde Mittelneufnach im Regierungsbezirk Schwaben war vor 1800 Obervogtamt und gehörte zum Hospital zum Heiligen Geist/der Reichsstadt Augsburg. Seit den Friedensverträgen von Brünn
und Preßburg 1805*) gehört der Ort zu Bayern. *) 1805 fielen im Frieden von Preßburg (26. Dezember 1805) verschiedene österreichische Gebiete sowie die Reichsstadt Augsburg an Bayern. Das Gebiet des ehemaligen Hochstifts Würzburg wurde Erzherzog Ferdinand von Toskana überlassen. Im Gegenzug erhielt Bayern Brixen, Tirol und Trient. Die Bayern betreffenden Bestimmungen des Friedens von Preßburg, die unter anderem auch die Erhebung zum Königreich beinhalteten, waren bereits im bayerisch-französischen Vertrag von Brünn (10. Dezember 1805) zugesagt worden und mußten nun von Österreich anerkannt werden.
(less...) Scherstetten Die Gemeinde Scherstetten im Regierungsbezirk Schwaben gehörte der Herrschaft Schwabegg/dem Gericht Türkheim. Seit Kurpfalzbayern 1777*) gehört der Ort zu Bayern. Die Herrschaft Schwabegg
gehörte seit 1705 zu den bayerischen Stammlanden. *) 1777 erlosch mit dem Tod Maximilians III. die sog. "ludowizische" (altbayerische) Linie der Wittelsbacher im Mannesstamm. Damit trat ein Erbfall ein, der bereits 1329 im Hausvertrag von Pavia von den Wittelsbachern festgeschrieben worden war. Er besagte, daß alle Rechte und Besitzungen der ausgestorbenen Linie an die überlebende Linie - in diesem Fall die "rudolfinische" (pfälzische) Linie - übergehen sollten. Die Orte, die mit "1777" datiert sind, kamen also nicht neu zum nun vereinten Pfalz-Bayern, sondern waren auch bereits vorher im Besitz der einen oder anderen wittelsbachischen Linie.
(less...) Walkertshofen Die Gemeinde Walkertshofen im Regierungsbezirk Schwaben gehörte zum Domkapitel Augsburg/Hochstift Augsburg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluß von 1803*) gehört der Ort zu Bayern. Genau
genommen lag die Dorf- und Gemeindeherrschaft bei den verschiedenen Grundherren; doch waren das Domkapitel und andere mediate Klöster und Einrichtungen des Hochstiftes Augsburg die größten Grundherren in Walkertshofen.
(less...)Neigbour categories
GessertshausenGroßaitingen Mit den Gemeinden Oberottmarshausen, Kleinaitingen und Großaitingen.
Langerringen Mit den Gemeinden Langerringen und Hiltenfingen
Lechfeld Mit den Gemeinden Klosterlechfeld und Untermeitingen.
Nordendorf Mit den Gemeinden Kühlenthal, Ellgau, Westendorf, Nordendorf, Ehingen und Allmannshofen.
Welden Mit den Gemeinden Emersacker, Bonstetten, Welden und Heretsried.
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